17. Sept. 2015, 20 UhrJunges Theater, Kunstzentrum Karlskaserne, Hindenburgstr. 79. „Joseph Süß Oppenheimer“ (vorher schon Experimentellen´s Theater  „Nachtwache des Joseph Süß Oppenheimer“ von Studentinnen der Akademie der Darstellenden Kunst, Ludwigsburg)

21. Sept. 2015, 11 UhrStuttgart, Altes Schauspielhaus. Erste Preisverleihung des Joseph Süß Oppenheimer Preises für Zivilcourage gegen Vorurteile, gestiftet von der Jüdischen Gemeinde und dem Landtag Baden-Württemberg.

29. Sept. 2015, 19 UhrFreidenker/innen Reutlingen, Cafe Nepomuk, Nebenzimmer. Monatliches Treffen immer letzten Dienstag. „Paulus, Erfinder des christlichen Glaubens aus dem hohlen Bauch, ohne Bezug zu einer historischen Person“

15. Okt. 2015, 20 UhrTübingen, VHS. "Georg Elser, allein gegen Hitler". Ein lange vergessener Schreiner gegen Krieg und Hitler. Seltene Fotos und erzähltes Leben. Neu: Wie können wir die innerste Motivation von Elser erschließen und verstehen? Abgesang auf den floppenden Hirschbiegel-Film.

4. Nov. 2015Kaiserslautern, VHS, 18-21.30. Großes Seminar zu Georg Elser (vertieft mit exemplarischen Texten, Fotos und technischen Fragen zur Verhinderung des Kriegs)

12. November 2015, 19 - 20.30 UhrAugsburg, VHS, Willy Brandt Platz 3a. "Den Hitler jag ich in die Luft". Der Attentäter Georg Elser. Wie können wir die innerste Motivation von Elser erschließen und verstehen?

 

Arbeit an folgenden Projekten:

1. Der Florentiner Poggio sucht den verbrannten Jan Hus

2. Charlie Chaplin auf der Reise nach Prag

3. Brief an meinen umgefallenen Doktorvater, der nach 43 Jahren von halber Reue geplagt ist (!)

4. Josel von Rosheim, Anwalt aller jüdischen Gemeinden, oder Luthers Judenhass?

5. Gescheiter Narr im Kamin. Roman über den schwäbischen Schelmen und Eulenspiegel Heisel Rein von Betzingen

6. Schnäuzlingen. Heiterer Roman einer fröhlichen Stadt

7. Stuttgart konspirativ. Schweizer Widerstand bei der geheimen Funkausbildung in Stuttgart

8. Letzter Jugendwiderstand in Stuttgart. Verschollene Flugblätter einer Schülergruppe, 1944

9. Untergrundliteratur seit 600 Jahren

 

25. Februar 2015, 20 Uhr. Reutlingen, Museumsstraße, Büro der Linken. Themenstammtisch. "Stalinismus: Vergessene Opfer, Zeugnisse von Überlebenden

6. März 2015, morgens. Tübingen, Geschwister-Scholl-Gymnasium. Klassen von Jonathan Haß. Nachgeholter Holocaust-Gedenktag. "Georg Elser – Was wäre der Menschheit erspart geblieben, wenn Elsers Uhren auf 14 Minuten früher eingestellt gewesen wären?"

30. März 2015. Treffen der FreidenkerInnen Initiative Reutlingen. Ab jetzt jeden letzten Montag im Monat. Gäste willkommen. Ort und Thema erfragen bei Haasis, Tel. 07121/509173.

12. April 2015, 11 Uhr. Heidenheim-Schnaitheim, Elser-Gedenkstein im Park neben dem Sportplatz. Rede von Prof. Axel Kuhn, Stuttgart, Forscher zu Faschismus, Nationalsozialismus, Widerstand, verdienstvoll auch für das Aufkommen revolutionärer Demokraten ab 1789. Danach Fahrt nach Königsbronn, Führung durch die Elser-Gedenkausstellung. Zuletzt gemeinsames Essen im "Hecht", wo Elser einst lachte, musizierte, tanzte und auch seine Elsa küsste, aber heimlich.

14. April 2015, 19 Uhr. Darmstadt, VHS, Gr. Bachgasse 2. "Georg Elser. Ein lange vergessener Kriegsgegner. Annäherung mit seltenen Fotos".

16. April 2015, 20 Uhr. Münsingen/Schwäbische Alb, VHS. "Georg Elser - schwäbische Intelligenz gegen den Krieg"

23. April 2015, 19.30 Uhr. Rottenburg/Neckar, VHS, Kleine Bühne. "Georg Elser und die fehlende Freude am Krieg"

29. April 2015, 19.30 Uhr. Calw, VHS, Alte Lateinschule, Kirchplatz 3. "Justizmord an Joseph Süß Oppenheimer (1738)" Eine alte Schandtat des Landes, fast ewig vergessen. Rückholung mit einer Biographie (nichtfiktive Erzählung, sagt mein Verlag in New York), vergegenwärtigt mit historischen Grafikern und neuen Zeichnungen heutiger Künstler". 2013 erkannte der baden-württembergische Landtag als erstes Parlament in der deutschen Geschichte die Hinrichtung eines Juden als Ermordung. Alle Parteien stimmten diesem Riesenschritt der Erkenntnis zu. Im Hintergrund meine Biografie "Joseph Süß Oppenheimer" (1998).

ende april/anfang mai 2015 mainz, uni, vorbereitung zur fahrt nach LIDICE. TOD IN PRAG, das verdienteende des gestapochefs REINHARD HEYDRICH in einer prager haarnadelkurve 1942. ein deutsches verbrecherlebens in den guten alten zeiten.

4. Mai 2015, 20 Uhr. Reutlingen, Rappertshofen, Stammtisch. "Georg Elser – Was wäre unseren Behinderten erspart geblieben, wenn Hitler dank Elsers Hilfe unter der einstürzenden Saaldecke begraben worden wäre?

28. Juni 2015, 14 Uhr. 72660 Beuren, Freilichtmuseum, In den Herbstwiesen. "Tüftler, Bastler, Attentäter – Georg Elser, allein gegen Hitler". Ein lange vergessener Schreiner gegen Krieg und Hitler. Seltene Fotos und erzähltes Leben.

5. Juli 2015, ab 11 Uhr. Konstanz/Bodensee. Treffpunkt vor dem Dom. Gemeinsame Aktion für Jan Hus: Freidenker, Humanisten, Religionslose, Agnostiker, Konfessionslose und Atheisen aus Baden-Württemberg und Bayern. "WIR SIND JAN HUS". Vor 600 Jahre wurde Jan Hus verbrannt, ermordet vom Kaiser und den Konzilsvätern, zur Festigung des Evangeliums der alleinseligmachenden Kirche. Spaziergang-Demo mit Bannern, Kunstwerken, Plakaten, Menschenrechts-Figuren durch die Stadt, über die Rheinbrücke (Hus' Asche hier in den Fluss geschüttet), weiter ins Paradies zum Ort des Scheiterhaufens. Erinnerung an einen großen, noch immer modernen Freigeist des "Abendlandes".

12. November 2015, 19 - 20.30 Uhr. Augsburg, VHS, Willy Brandt Platz 3a. "Den Hitler jag ich in die Luft". Der Attentäter Georg Elser.

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Erinnerungen an besondere frühere Auftritte

8. September 2013, 14 Uhr. HEIDENHEIM, trübsinniges Denkmal des Generals Erwin Rommel auf der Heide bei Zang. Veranstaltung vieler geschichtskritischer Gruppen, unterstützt von der Rosa-Luxemburg-Gesellschaft, über den Unsinn dieses Denkmals. Der vergessene Massenmörder Rommel wird seit Jahren durch das rechtslastige schwarze „Haus der Geschichte“ in Stuttgart am Leben erhalten. Schlagwort: Geschichtsklitterung von Amts wegen. Der „Mythos Rommel“ erscheint dort als Beitrag zur Verarbeitung der Finanz- und Kapitalismuskrise. Haasis tritt in Heidenheim am Denkmal mit einer SURREALISTISCHEN PERFORMANCE erstmals als politischer MÄRCHENCLOWN DRUIKNUI auf. Passend geschminkt, maskiert und angezogen, wird er zuerst in langen Serpentinen mit zwei weißen Koffern vom deutschen Mythos herabsteigen. Eine der vielen Lügen des deutschen Geschichtsbewusstseins trägt er sinnfällig zu Tal. Zwei weiße Koffer zeigen viele schwarze Kreuze. (Morgen dank geschickter Vermarktung vielleicht ein Geheimtipp auf dem Kunstmarkt.) Die vielen Toten des Afrika-Feldzugs (nicht gefühlt, sondern geschätzt 250.000) sind im kollektiven Gedächtnisschwund vergraben. Rückseite der Koffer: zwei Traumorte der Kriegsgeneration, TOBRUK + EL ALAMEIN. Dazu tauchen auf Rommels Spielzeug für die schwarzbraune Seele im Stuttgarter Haus der Geschichte: Marschallstab, Staubbrille für die Fahrten in der Wüste. Rommel mit Motorradbrille aus schwäbischen TEESIEBEN.
In den Koffern Rommels ewige Worte. Goebbels erzählt, wie der Event-Journalismus einst geboren wurde. Rommel als Goebbels’ SAGENFIGUR, Vorstufe zum Wüstenfuchs. Rommels unverwelkliche Liebe zum Adolf aus Braunau. Bis zum bitteren Ende nichts als Liebe zu IHM, noch beim Schlucken der Giftkapsel. Zur Aufheiterung Briefe des ADOLF HIRNSCHMALZ  aus Heidenheim, Panzergrenadier vor Tobruk und bei der Invasion in Frankreich. Höhepunkt der Performance: Rommel heute vor dem Himmelstor, wird von Petrus zu seinem schusseligen Leben befragt. Das Aktionskunstwerk als Vorstufe zu einem Heidenheimer Rommel-Büchlein, wie es die Kriegsgeneration nie erlaubt hätte. 

7. November 2013: Baden-Württembergischer Landtag in Stuttgart, Gedenksitzung für die Rehabilitierung des 1738 von der Stuttgarter Justiz ermordeten jüdischen Geschäftsmannes JOSEPH SÜSS OPPENHEIMER. Krönung der seit 1991 von H. betriebenen Süß-Erforschung und des neuen TOTENGEDENKBUCHS für Joseph Süß Oppenheimer.

28./29. Januar 2014 Ellwangen/Jagst, Kreisberufschulzentrum. GEORG ELSER Performance/Lesung mit seltenen Bildern zu unserem fähigsten Widerstandskämpfer gegen Hitler.

18. März 2014. Stuttgart, Stadtbibliothek, Nachtlesung zu Ehren von Thaddäus Troll, Stuttgarter Autor (1914-80). CHARLIE CHAPLINS VERSCHOLLENER SURREALISTISCHER FILM „Gogols Nasen“, in Prag gefunden von Hellmut G. Haasis.

2014: nicht zertifizierter öffentlicher Beitrag zum TÜBINGER VERTRAG (1514), einem Pakt des Landesherrn mit dem Patriziat des Landes („Ehrbarkeit“), zum Dank gab’s damals eine Söldnertruppe mit dem Geld der Wirtschaftsbürger, um die rebellische Bauernbewegung im Remstal blutig niederzuwerfen: DER ARME KONRAD. Der Anführer der neuen Ehrbarkeit Breuning wird zum Dank vom Herzog auf die schlimmste FOLTER gelegt, was die einheimische Landesgeschichtsschreibung tadellos unter den Teppich kehrt. „Wer Brot ich ess, des….."

16. August 2012. Worms, Nibelungen-Festspiele, Villa im Heylshofpark. Hellmut G. Haasis: Totengedenkbuch für Joseph Süß Oppenheimer, Worms Verlag. 120 Seiten. Premiere des ersten ehrenvollen Gedenkens an den 1738 in Stuttgart von der GEHEIMEN JUSTIZ Ermordeten. Mit einer Menge unveröffentlichter Zeugnisse, darunter der geheimen hebräischen Gedenkschrift der Stuttgarter Jüdischen Gemeinde, 1738 in Fürth/Bayern illegal gedruckt, sofort von hassvollen christlichen Geistlichen verfolgt, von der jüdischen Gemeindeleitung Fürth aus Verzweiflung aufgekauft – UND VERBRANNT. Nach jahrelangem Suchen fand ich EIN EINZIGES EXEMPLAR, das der Verbrennung entgangen war und das bisher niemand gekannt hatte.

22. – 29. September 2012. Freiheitlich-demokratisch-revolutionäre PFALZ-RADFAHRT mit Thomas Handrich (Pfalz/Berlin). Standquartier in Rhodt zwischen Weinbergen, mit Sonne und Staunen über die großartige, aber verpennte Freiheitsgeschichte der Pfalz 1789-1849. Ich radl mit als Referent für die Bergzaberner Republik, die illegalen Fluchtwege und – stützpunkte während der Repressionszeiten, ebenso Hambacher Fest und generell über die soziale Schräglage jeder, auch einer fortschrittlichen Demokratie. Wer mitfahren will, kann sich bei mir melden, ich geb’s an Thomas Handrich nach Berlin weiter.

19. Oktober 2012. MÄRCHENCLOWN DRUIKNUI nacheinander in drei Grundschulen, zusammen mit meiner Tochter FLora und meinem Prager Marionetten-Sohn HURVINEK („kann sich scho ein wenich Dajtsch schwätzen“). Morgens Schafhausen (bei Weil der Stadt) und Grafenau-Dätzingen, mittags Grafenau-Döffingen.

25. Oktober 2012. Gewerbliche Schule Crailsheim. GEORG ELSER und andere Formen des Widerstands. (ähnlich wie 18. Oktober)

6. November 2012. Bertha-von-Suttner-Realschule Stuttgart-Freiberg. GEORG ELSER – wie wäre die europäische Geschichte verlaufen, wenn es dem schwäbischen Schreiner gelungen wäre, Hitler am 8. November 1939 in die ewigen Jagdgründe zu schicken? Mit vielen seltenen Bildern von Elser, seiner Tat und den braunen Zeiten.

November 2011, Stuttgart, Eröffnung der neuen Bibliothek am MAILÄNDERPLATZ beim umkämpften Hauptbahnhof. Meine satirische SURREALISTISCHE KURZERZÄHLUNG „VISION IM SCHWARZEN MEER“ schien der durchaus gemeinte OB Schuster anhören zu wollen. Doch knapp bevor ich anfing, flüchtete er. Die Story hier: http://haasis-wortgeburten.anares.org/surrealistische/surr_07.php"